Interkantonale Vereinbarung für soziale Einrichtungen (IVSE)
Die SODK fördert eine einheitliche Umsetzung der IVSE und führt deren Sekretariat. Zu den Aufgaben der SODK gehören die Suche nach gemeinsamen Antworten im Zusammenhang mit der Umsetzung der Vereinbarung, der Austausch von Erfahrungen in diesem Bereich und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnerorganisationen.
Die IVSE ist ein Konkordat, das die Situation von Personen regelt, die ausserhalb ihres Kantons besondere Pflege oder institutionelle Betreuung in Anspruch nehmen müssen. Die beigetretenen Kantone haben Fragen zur Qualität des Angebots sowie zur Leistungsabgeltung und zur Kostenrechnung in Richtlinien geregelt. Zudem haben sie Empfehlungen zur Unterstellung von Einrichtungen erlassen. Eine Datenbank IVSE fasst alle der IVSE unterstellten sozialen Einrichtungen zusammen.
Die politischen Fragen werden von der Vereinbarungskonferenz (VK) und vom Vorstand VK - ihm gehören die kantonalen SozialdirektorInnen des Vorstandes der SODK an - behandelt. Ansprechpartner der kantonalen sozialen Einrichtungen sind die kantonalen Verbindungsstellen. Im Zusammenhang mit der Umsetzung der IVSE stellen sich viele Fragen. Diese werden je nach Bedeutung auf regionaler und interkantonaler Ebene diskutiert.
Die SODK führt das Sekretariat der IVSE und leitet verschiedene ad hoc Arbeitsgruppen. Die SODK fördert den Dialog zwischen den Gremien der IVSE, den spezialisierten Verbänden auf nationaler Ebene (u.a. Insos, Curaviva, Integras, Integration Handicap), den anderen kantonalen Konferenzen (EDK, GDK, KKJPD), wie auch mit den Bundesstellen. Mit dem Ziel, den Informationsaustausch zu fördern, organisiert sie regelmässig Treffen zwischen den verschiedenen Partnerorganisationen.
Kontakt: Thomas Schuler, ab 1.9.2010 Fachbereichsleiter, Verantwortlicher NFA und Behindertenpolitik