Konferenz der kantonalen Verantwortlichen für Kindesschutz und Jugendhilfe (KKJS)

Seit dem 1. Juli 2011 hat die Konferenz der kantonalen Verantwortlichen für Kindesschutz und Jugendhilfe (KKJS) den Status einer fachtechnischen Konferenz der SODK. Sie unterstützt den beruflichen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen den VertreterInnen der Kantone zu diesem Thema. Sie pflegt einen regelmässigen Austausch mit dem Bund, insbesondere mit dem Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und dem Bundesamt für Justiz (BJ) sowie mit der Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES) und der Konferenz der kantonalen Beauftragten für Kinder- und Jugendförderung (KKJF).

Da die Strukturen und Angebote je nach Kanton deutlich voneinander abweichen, versammelt sich die KKJS seit 1989 jedes Jahr, um sich mit Fragen zum Kindesschutz und zur Jugendhilfe zu befassen und so den Austausch, die Zusammenarbeit unter Fachleuten und die Harmonisierung der Praktiken – wo nötig – zu fördern. Als Fachorgan unterstützt die KKJS die SODK bei der Erarbeitung von Empfehlungen zum Kindesschutz und zur Jugendhilfe.

Die KKJS verfolgt die verschiedenen Gesetzesentwürfe in Zusammenhang mit dem Kindesschutz und der Jugendhilfe genau, bringt technische Expertise ein und stellt sicher, dass das Interesse des Kindes respektiert wird. Die Schwerpunktthemen der KKJS sind die Fremdplatzierung, genauer gesagt die Anwendung der Pflegekinderverordnung (PAVO) sowie die Komplementarität zwischen dem neuen Kindesschutzrecht und den freiwilligen Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe (s. Arbeitsdokument der KKJS). Die KKJS befasst sich auch mit Fragen der nationalen und internationalen Adoption, des Sorgerechts, des Aufenthaltsrechts, des Unterhaltsanspruchs, der Meldepflichten, der unbegleiteten Minderjährigen sowie der Präventionsmassnahmen gegen die Gewalt an Kindern und Jugendlichen.

Kontakt: Martine Lachat Clerc, Fachbereichsleiterin Kinder und Jugend

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